Lukas Orfgen, B.A.

seit 04/2019

Wissenschaftliche Hilfskraft im DFG-Forschungsprojekt ‚Die Jagd in deutschsprachigen Texten des Mittelalters und der frühen Neuzeit‘ (Rheinische Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn, PD Dr. Simone Schultz-Balluff)

04/2019 – 03/2021

Norwegisch-Tutor (Norwegisch I und II) der Abteilung für skandinavische Sprachen und Literaturen der Universität Bonn

10/2017 – 06/2020

Wissenschaftliche Hilfskraft in der Abteilung für skandinavische Sprachen und Literaturen der Universität Bonn

seit 10/2017

Masterstudium ‚Mittelalterstudien‘ an der Rheinischen Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn

09/2017

Erlangung des Grades ‚Bachelor of Arts‘ mit der Abschlussarbeit ‚Der Ursprung der Runenschrift: Die Heruler-These Otto Höflers‘

01/2017 – 09/2017

Studentische Hilfskraft in der Abteilung für skandinavische Sprachen und Literaturen der Universität Bonn

Herbstsemester 2016

Auslandssemester in Norwegen an der Universität Bergen (ERASMUS)

10/2013 – 09/2017

Bachelorstudium an der Rheinischen Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn: 2013-2014: Hauptfach: Philosophie, Nebenfach: Geschichte, Oktober 2014: Fachwechsel zum 2-Fach-Bachelor Skandinavistik und Philosophie


Skizze des laufenden Masterarbeitsprojekts

Im Rahmen meiner Masterarbeit beschäftige ich mich mit dem spätmittelalterlichen Fisch- und Vogelfangbüchlein des Johannes Rittershofen, das in über 20 Inkunabeln und Frühdrucken sowie – meist auszugsweise – in handschriftlicher Form überliefert ist. Das Büchlein setzt sich aus 24 Anleitungen zum Fischfang und drei Anleitungen zum Vogelfang zusammen, in denen hauptsächlich die Herstellung von (Fisch-)ködern behandelt wird. In einigen Überlieferungsträgern schließen ein Fischkalender (in was zît im jâr ein iegelicher visch am besten sei) und eine Zuordnung verschiedener Fischarten zu sozialen Rollen (Dis ist ein schimpflich gleichnis der vische) an den Text an. Im Zentrum meiner Arbeit stehen die einzelnen Textzeugen, die ich auf unterschiedlichen Ebenen beschreibe und miteinander vergleiche. Neben Textvarianten und Verbindungen einzelner Textfassungen interessieren mich hier die Wissensorganisation und Rezeptionslenkung des gesammelten Fachwissens. Daneben wird der Text in seinen kulturellen und literarischen Kontext eingeordnet und es wird ein Ausblick in Form weiterführender Forschungsmöglichkeiten gegeben.