{"id":103,"date":"2017-12-07T15:18:43","date_gmt":"2017-12-07T14:18:43","guid":{"rendered":"http:\/\/jagd-im-mittelalter.de\/?page_id=103"},"modified":"2021-05-06T15:23:47","modified_gmt":"2021-05-06T13:23:47","slug":"das-projekt","status":"publish","type":"page","link":"http:\/\/jagd-im-mittelalter.de\/?page_id=103","title":{"rendered":"Projektskizze"},"content":{"rendered":"<div class=\"page\" title=\"Page 1\">\n<figure id=\"attachment_233\" aria-describedby=\"caption-attachment-233\" style=\"width: 486px\" class=\"wp-caption alignright\"><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\"wp-image-233 \" src=\"http:\/\/jagd-im-mittelalter.de\/wp-content\/uploads\/2017\/12\/Jagd-02_kl_c-Kopie-508x1024.jpg\" alt=\"\" width=\"486\" height=\"980\" srcset=\"http:\/\/jagd-im-mittelalter.de\/wp-content\/uploads\/2017\/12\/Jagd-02_kl_c-Kopie-508x1024.jpg 508w, http:\/\/jagd-im-mittelalter.de\/wp-content\/uploads\/2017\/12\/Jagd-02_kl_c-Kopie-149x300.jpg 149w, http:\/\/jagd-im-mittelalter.de\/wp-content\/uploads\/2017\/12\/Jagd-02_kl_c-Kopie-768x1547.jpg 768w, http:\/\/jagd-im-mittelalter.de\/wp-content\/uploads\/2017\/12\/Jagd-02_kl_c-Kopie.jpg 978w\" sizes=\"(max-width: 486px) 100vw, 486px\" \/><figcaption id=\"caption-attachment-233\" class=\"wp-caption-text\"><span style=\"font-size: 12pt;\"><em>Jagdteppich, \u00a9 Kloster Wienhausen \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0<\/em><\/span><\/figcaption><\/figure>\n<p style=\"font-size: 17px; text-align: justify;\">Im Fokus des Projekts steht das gesamte deutschsprachige Fachschrifttum zur Jagd aus Mittelalter und fr\u00fcher Neuzeit (14.-17. Jh.). Die textbasierte Aufarbeitung dieses Fachgebiets verfolgt das Ziel, zeitgen\u00f6ssische Spezifika des deutschsprachigen Fachschrifttums zur Jagd herauszuarbeiten. Die Textgrundlage wird linguistisch und philologisch aufbereitet, kommentiert und annotiert. Schlie\u00dflich kommt ein dual-digitales Editionskonzept zum Tragen, das gleicherma\u00dfen sprachhistorische, literatur- und kulturwissenschaftliche Interessen ber\u00fccksichtigt. Das Projekt will zur Rekonstruktion und Sichtbarkeit dieses bis heute wichtigen Wissensbereichs beitragen.<\/p>\n<p style=\"font-size: 17px; text-align: justify;\">Die wissenschaftliche Befassung mit dem Schrifttum zum Themenbereich der Jagd stellt eine Herausforderung dar, da es sich um eine praktisch-handwerkliche T\u00e4tigkeit handelt, die im Gegensatz zu reinen Handwerken \u00fcber eine au\u00dferordentliche Prestigetr\u00e4chtigkeit verf\u00fcgt. Noch dazu wird die Jagd in allen Gesellschaftsschichten von M\u00e4nnern wie Frauen ausge\u00fcbt und ist in mittelalterlicher Zeit omnipr\u00e4sent. Die schriftsprachliche Thematisierung erfolgt daher im Kontext aller m\u00f6glichen Bezugswelten: Religion, Recht, Fachwissen, weltliche Erz\u00e4hlkunst, Chronistik u.a.m.<\/p>\n<p style=\"font-size: 17px; text-align: justify;\">Damit korrespondierend zeigt sich eine spezifische Ausgestaltung in der sprachlichen Faktur (Lexik, Syntax usw.) und der textuellen Formung (von der Textsorte bis hin zum Duktus einzelner Textpassagen). Innerhalb der sog. Fachliteratur zur Jagd begegnen durchg\u00e4ngig variante Darstellungsformen, Fachlexik und fachsprachliche Wendungen sind keineswegs schon gefestigt. Die Genese, den Wandel und die Entwicklung dieser fachsprachlichen Variet\u00e4t nachzuzeichnen ist eines der Ziele dieses Projektes.<\/p>\n<p style=\"font-size: 17px; text-align: justify;\">In der ersten Projektphase werden alle jagdlichen Fachschriften vom ausgehenden 14. bis zum Beginn des 17. Jh.s inklusive aller heute noch greifbaren Exemplare eines Textes erfasst und aufbereitet, da diese bislang nur auszugsweise ediert sind. Die Annotationen erfolgen zun\u00e4chst auf lexikalischer und syntaktischer Ebene, da hier die fachsprachlichen Spezifika erfasst werden k\u00f6nnen. In der zweiten Phase werden weitere Annotationen durchgef\u00fchrt und fachsprachliche Auswertungen vorgenommen. \u00dcber ein dual-digitales Editionsmodell, das sowohl linguistische Annotationen auf unterschiedlichen Ebenen als auch eine philologische Edition mit Kommentierungen bietet, werden die aufbereiteten Texte f\u00fcr verschiedene Nutzergruppen attraktiv. F\u00fcr die historische Fachsprachenforschung wird mit der Verf\u00fcgbarkeit aller Fachtexte zu einem Themenbereich erstmals eine Basis geboten, die methodisch innovativ ausgewertet werden und generalisierende Aussagen erm\u00f6glichen kann. Fachtexttypologische Untersuchungen runden das Projekt ab.<\/p>\n<p style=\"font-size: 17px; text-align: justify;\">Insgesamt soll \u00fcber sprachliche, mediale und konzeptbasierte Zuwege der zentrale mittelalterliche Lebens- und Wissensbereich der Jagd ausgehend von der Fachliteratur erstmals konturiert werden. Damit wird eine Basis geschaffen, die es erm\u00f6glicht, auf eine Zusammenschau jagdlicher Themen \u00fcber Jahrhunderte und Textsorten hinweg hinzuarbeiten. Bereits w\u00e4hrend des laufenden Projekts werden s\u00e4mtliche Texterfassungen sowie diverse Auszeichnungen online verf\u00fcgbar gemacht.<\/p>\n<\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Im Fokus des Projekts steht das gesamte deutschsprachige Fachschrifttum zur Jagd aus Mittelalter und fr\u00fcher Neuzeit (14.-17. Jh.). Die textbasierte Aufarbeitung dieses Fachgebiets verfolgt das Ziel, zeitgen\u00f6ssische Spezifika des deutschsprachigen Fachschrifttums zur Jagd herauszuarbeiten. Die Textgrundlage wird linguistisch und philologisch aufbereitet, kommentiert und annotiert. 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